Champagner:

Ein weltweit begehrtes Produkt aus Frankreich Champagner wird immer dann kredenzt, wenn es etwas Besonderes zu feiern gibt. Bei Hochzeiten und Jubiläen, aber auch Schiffstaufen und Siegesfeiern darf er nicht fehlen. Doch wodurch erhält dieser edelste der Schaumweine seinen besonderen Status?
Nicht nur der leichte Geschmack und die inspirierende Wirkung sind dafür der Grund.
Champagner kann durch gesetzlich vorgegebene Auflagen nur in beschränkten Mengen produziert werden, was ihm sein exklusives Flair gibt.

Einzigartige Herstellungsmethode:

Nur ein Produkt, das aus Trauben hergestellt wurde, die in der französischen Provinz Champagne gereift sind, darf sich Champagner nennen. Die zur Verfügung stehende Anbaufläche ist, anders als beispielsweise beim Cabernet Franc aus Italien, auf vier Gebiete beschränkt.
Als nördlichstes französisches Weinanbaugebiet bietet die Champagne auf den ersten Blick keine idealen Bedingungen. Doch die niedrige Durchschnittstemperatur wird durch andere Faktoren kompensiert.
Der wichtigste davon ist die Herstellungsart.
Die Trauben werden noch unausgereift ab Mitte Oktober von Hand geerntet und sofort gepresst. Vorgeschrieben ist eine spezielle Flaschengärung, "Méthode champenoise" genannt, die insgesamt 15 Monate Zeit in Anspruch nimmt.

Strenge gesetzliche Vorgaben

Nichts bei der Champagnerherstellung liegt in der Hand der Weinbauern. Vom Anbaugebiet über die Pflanzdichte bis zur Verarbeitung ist alles gesetzlich reguliert und vorgeschrieben.
Als Traubensorten sind ausschließlich die blauen Pinot Meunier und Pinot Noir sowie die weiße Chardonay-Traube gestattet.
Durch diese genauen Vorgaben ist Champagner ein geschützter Markenname, erläutert http://www.weintrend.com/.

Andere Schaumweine, und seien sie noch so gut, dürfen ihn nicht verwenden und werden als Sekt verkauft.

Doch auch beim Champagner gibt es Qualitätsunterschiede, die absteigend an den Bezeichnungen "grands cru", "premier cru" und "cru periferique" zu erkennen sind.